OpenDataCity Partner von CORRECT!V

Posted by on Jul 4, 2014 in Allgemein | One Comment

OpenDataCity und das investigative Recherchebüro CORRECT!V haben eine strategische Kooperation vereinbart. „Wir wollen langfristig zusammenarbeiten. Unser Ziel ist es, große Datenmengen zu sammeln, ihre Geschichten zu erforschen und für Leser und Nutzer erfahrbar zu machen“, sagte David Schraven, Geschäftsführer und Redaktionsleiter von CORRECT!V. „Den besten Partner, den wir uns für diese Aufgabe vorstellen können, ist OpenDataCity.“

OpenDataCity-Chef Marco Maas begrüßt die Kooperation: „Der stiftungsgeförderte und nachhaltige Ansatz von CORRECT!V passt hundertprozentig zu unserer Vision von Journalismus.” Erste Projekte sollen im Herbst umgesetzt werden. „Die Kooperation ist auf lange Zeit angelegt“, sagt Maas. „Wir setzen nicht auf Schnellschüsse.“

Die Agentur OpenDataCity

OpenDataCity ist eine Datenjournalismus-Agentur, die große Erfahrungen in der Datenanalyse und Datenvisualisierung besitzt. Zu ihren erfolgreichsten Projekten gehören u.a. die Visualisieruneng der Vorratsdatenspeicherungen des Politiker Malte Spitz (Deutschland) und Balthasar Glättli (Schweiz), die erste Echtzeit-Verspätungskarte der Deutschen Bahn (im Auftrag der SZ), eine Karte mit Datenspuren unserer Internetnutzung und den Überwachungspunkten internationaler Geheimdienste (Prism), eine Forschungsdatenbank zu den Parteispenden in Deutschland seit 1994 sowie die Plattformen “Lobbyplag” und “Lobbycloud”, die Lobbyisteneinflüsse auf die europäische Politik transparent machen.

OpenDataCity ist für seine Recherchen, Veröffentlichungen und innovativen Formen des Onlinejournalismus mehrfach international ausgezeichnet worden. So gab es den Grimme Online Award, den Award der Online-News-Associaton (ONA), den Silber-Sonderpreis beim Lead Award und für “Lobbyplag” den  World Summit Award.

Das Recherchebüro CORRECT!V

Das gemeinnütze Recherchebüro CORRECT!V wird geleitet von David Schraven und wird initial von der Essener Brost-Stiftung gefördert. Die Stiftung garantiert eine feste Basisfinanzierung in Höhe von drei Millionen Euro auf eine Laufzeit von drei Jahren. Weitere Partner, Zustifter und Spender sollen im Zuge der Fortentwicklung akquiriert werden.

1 Comment

  1. OpenDataCity » Juhu, wir haben eine Qualitätsdebatte!
    2014-07-14

    […] Bei allem Ärger über schlechtes Handwerk –  gut ist, dass jetzt eine Diskussion über die Qualität von datenjournalistischen Produktionen beginnt – erst einmal in den USA, aber das schwappt sicherlich auch bald zu uns herüber. Die Qualitätsdebatte ist ein Zeichen dafür, dass Datenjournalismus sich als Handwerkszeug des digitalen Journalisten zu etablieren beginnt. Wo mehr passiert, passieren auch mehr Fehler – gleichzeitig gibt es mehr Aufmerksamkeit, um Fehler zu bemerken, zu korrigieren und aus ihnen zu lernen. So entsteht Qualität. Durch das Eingeständnis, das niemand unfehlbar ist, Arbeit an den eigenen Standards, der eingehenden Beschäftigung mit einem Thema, plus  kreativer und trotzdem präziser Darstellung. Und es ist immer wieder schön, mit Redaktionen zusammenzuarbeiten, die das genau so sehen. […]